Freitag, 18. November 2011

Soziale Netzwerke werden Mobil – das Beispiel Aka-Aki

Wo ein Mensch ist, findet sich heute auch meistens ein Handy. Das macht sich Aka-Aki zu Nutze. Das 2007 von fünf Berliner Studenten entwickelte Soziale Netzwerk will mehr als Facebook oder Google+. Es bietet zwar ähnliche Funktionen auf seiner Webseite, nutzt aber zusätzlich die Fähigkeiten von Handys und Smartphones. Diese senden nämlich über Bluetooth – sofern der Dienst aktiviert ist – stets im Umkreis von rund 10 Metern eine Art digitale Aura. Trifft diese auf eine fremde Aura spricht man bei Aka-Aki von einer Begegnung. Diese Begegnungen kann man dann auf der Webseite von Aka-Aki nachvollziehen und aus der nur digitalen Überschneidung eine reale Begegnung machen – natürlich sofern man die öffentlich sichtbaren Interessen, die sexuelle Ausrichtung, die Flirtbereitschaft, Alter und Aussehen der Teilnehmer ansprechend genug findet. Aka-Aki ist für seinen Erfolg also mehr noch als Facebook auf die Ehrlichkeit der Teilnehmer in Bezug auf Ihre Angaben angewiesen. Sie müssen zudem wohl auch noch stärker darauf achten, wie sie sich verhalten. So sollten sie sich auf Aka-Aki eher nicht über das Gelaber des Gegenübers in der Strassenbahn auslassen – vielleicht begegnet man dem schneller als einem lieb ist.

Eine Übersicht über zahlreiche Presseartikel zum Thema auf der Webseite von Aka-Aki finden Sie hier.


Kommentare:

  1. Ein erster Test in der Pause hat gezeigt, dass vor allem Männer auf Aka-Aki zu finden sind ...

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  2. Aka-Aki könnte für das Gewerbe eine interessante Möglichkeit sein, Passanten in einem weiteren Umkreis zu kontaktieren und allenfalls mit Werbung, Bons etc. zu füttern

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  3. Das heißt, dass in Zukunft ganz viele Leute in deinem Umkreis mit Coop-Bons beglückt werden ... ;)

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