Freitag, 18. November 2011

Radio in Zeiten des mobilen Internets

Des vermeintlich neue Motto „Mobile – Local – Social“ gilt und galtauch für das Radio. Dieses ist mobil, ortsbezogen und gibt Orientierung durch den Tag für seine Zuhörer, seine Community.

Der Markt wächst

Da die Smartphones meist ihren Aufenthaltsort kennen, und die Branche davon ausgeht, dass der Internet-Traffic in den nächsten 4 Jahren um den Faktor 26 wächst (Florian Gmeinwieser; plan.net mobile), seien ortsbezogenen Dienste und Werbung sinnvoll und möglich; ergänzend zum Audio-Angebot.

Radio immer präsenter

Mit den gestiegenen Bandbreiten werden die Smartphones zunehmend zum Radio-Hören benutzt. Gemäss der Radiozentrale-Studie „Heimat to go“ empfangen bereits nach 2 Wochen rund ein Drittel der 14- bis 29-jährigen Radio. Diejenige Gruppe, bei der ortsbezogene Dienste stark genutzt werden.

Die Einnahmen sind unsicher

Ob das „Location Based Advertising“ jedoch gewinnbringend sein wird, ist umstritten. Während Gmeinwieser davon ausgeht, wendet Stephan Schmitter (RTL-Radios Berlin) ein, dass sich der Aufwand bei solch geringer Reichweite nicht rechne. Dies sei allenfalls für grosse Werbe-Kunden interessant, nicht jedoch für den Bäcker oder Metzger von nebenan.

Zusammenfassung der Podiumsdiskussion "Radio Summit: Heimat to go" (Münchner Medientagen 2011)

Informationen zu weiteren Podiumsdiskussionen (www.medientage.de)

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